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Blaues Neonlicht an den Wänden, ein Andreaskreuz im Hintergrund, ein nackter Mann über der Bank — die Herrin lässt ihn die ganzen neun Minuten nicht hoch. Sie ist schlank, hat lange rotbraune Haare und steckt in einem engen Lackkleid zu kniehohen Lederstiefeln, dazu roter Lippenstift. Er ist komplett nackt, an Hand- und Fußgelenken in breite Lederfesseln geschnallt, am Oberkörper tätowiert, und sagt über die ganze Laufzeit keinen Ton. Das Studio ist voll eingerichtet: blaue LED-Leisten rundum, eine beleuchtete Skyline im Fensterrahmen, silberne Barockstühle, ein Kerzenleuchter und eine Vase mit blauen Rosen. Sie beginnt langsam: erst streicht sie ihm über den Arsch, die ersten Schläge kommen locker aus dem Handgelenk, fast beiläufig. Dann wird zugelegt — mit dem Rohrstock, in Serien, jede härter als die letzte, dazwischen fährt sie mit der flachen Hand über die roten Striemen, die sich quer über seine Backen legen. Zwischen den Serien lässt sie ihn einfach warten, und er hält still. Zum Schluss muss er sich rücklings auf den Boden legen. Sie steigt in den Stiefeln über ihn, setzt sich ihm aufs Gesicht und bleibt sitzen, während sie von oben auf ihn herabsieht.
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